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Natur verbindet – Im Einsatz für die Blumenvielfalt im Seidengut
Chur
Im Seidengut bei Chur ist Neophytenbekämpfung angesagt. Umgeben von mächtigen Trockenmauern und spannenden Lebensräumen setzen wir uns für die Blumenvielfalt in diesem wertvollen Gebiet ein.
Im Seidengut bei Chur ist Neophytenbekämpfung angesagt. Umgeben von mächtigen Trockenmauern und spannenden Lebensräumen wie Hecken und Obstbäumen setzen wir uns für die Blumenvielfalt in diesem wertvollen Gebiet ein.
Gemeinsam mit dem Landwirten Tinu Bieri und der Landwirtin Flavia Brüesch pflegen wir eines der wertvollsten Gebiete in Chur. Miteinander befreien wir das Seidengut von Neophyten und fördern so die Blumenvielfalt. Wer Zeit und Lust hat, kann am Nachmittag beim Heuen auf einer anderen Fläche des Betriebs mitanpacken.
Einst wurden im Seidengut in Chur 10'000 Maulbeerbäume für die Produktion von Seide gepflanzt. Heute gibt es hier Hecken, Obstbäume, mächtige Trockenmauern und bunte Trockenwiesen.
«Natur verbindet» ist ein partizipatives Projekt, mit welchem der WWF die Biodiversität in unserer Kulturlandschaft fördert. Für die Natur, für die Landwirtschaft, für die Gesellschaft: Bäuerinnen und Bauern arbeiten mit Freiwilligen des WWF Hand in Hand: Sie pflanzen gemeinsam Hecken und Obstgärten, pflegen Wiesen und Weiden, installieren Nistkästen und bekämpfen Neophyten.
Programm
Wir treffen uns um 08:39 Uhr an der Bushaltestelle ‘Chur, Krematorium’ und gelangen auf einem kurzen, aber steilen Fussmarsch zum Einsatzort. Begrüssung durch Yvonne und Flavia. Yvonne erklärt uns, was es zu tun gibt, nimmt uns mit in die Vergangenheit des Seidenguts und zeigt uns seine Entwicklung bis zum heutigen Zustand auf.
Wir geniessen gemeinsam unser verdientes Mittagessen an der Sonne oder im kühleren Schatten vor Ort. Frisch gestärkt geht es entweder gemeinsam mit der Landwirtin zum Heuen auf eine weitere Fläche des Betriebs, wer noch Energie hat, oder nach Hause, wer Erholung braucht. Flavia Brüesch und Tinu Bieri erzählen uns Spannendes über ihren Bio-Betrieb und ihre täglichen Herausforderungen. Bevor es auf die Heimreise geht, geniessen wir einen gemeinsamen Zvieri.
Einsatzleitung
Yvonne Panzer, WWF-Einsatzleiterin
Flavia Brüesch, Landwirtin
Voraussetzungen für Teilnahme
Gutes Schuhwerk, Trittsicherheit (wir sind in steilem Gelände unterwegs).
Wer nur am Vormittag oder nur am Nachmittag mit dabei sein kann – alle sind willkommen.
Verpflegung
Für Verpflegung ist gesorgt. Bitte um Angabe vegan / vegetarisch / Fleisch bei der Anmeldung. Bitte ausreichend eigene Getränke (min. 2-3 Lt.) und eigene Kaffeetasse mitbringen.
Mitnehmen/Ausrüstung
Gutes Schuhwerk (stabile Bergschuhe über Knöchelhöhe mit gutem Profil – keine Turnschuhe!), Arbeitskleidung, Sonnen- oder Regenschutz, ausreichend Getränke, wenn vorhanden: Arbeitshandschuhe (wer keine hat, kann sie von uns ausleihen) und einen grossen Schraubenzieher (Werkzeuge werden zur Verfügung gestellt), eigene Kaffeetasse, persönliche Medikamente.
Durchführung
Über die definitive Durchführung wird spätestens am Vortag (Freitag, 12. Juni) per Mail informiert. Der Einsatz findet auch bei ungünstiger Witterung statt.
Wer Flavia Brüesch und Tinu Bieri spontan unterstützen möchte, kann sich via Whatsapp-Gruppe informieren lassen. Meldet euch für die Aufnahme in die Gruppe bei Nicolas (nicolas.schnoz@wwf.ch).
Bemerkung
Versicherung ist Sache des Teilnehmenden.
Datum
Preis
Kostenlos
Vorverkauf
Adresse
7000 Chur
Kontakt
WWF Südost
Nicolas Schnoz
Verantwortlicher Freiwillige
Haus der Umwelt
Hartbertstrasse 11
7000 Chur
nicolas.schnoz@wwf.ch
081 555 03 82
Kategorie
- Freiwilliges Helfen
- Natur / Umwelt
Zielgruppe
- Offen für alle
Webcode
www.chur-kultur.ch/bSHYsG