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Zwei Frauen. Zwei Generationen. Eine Freundschaft.

Ein Mailwechsel zwischen der Autorin Lilly Bardill (1935) und der Journalistin Karin Hobi (1978). Jedes Mail erzählt eine Geschichte. Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen. Ehrlich, manchmal schmerzlich, immer feinsinnig und verbindend.

Die Bündner Literaturszene erhält mit dem gemeinsamen Werk von Lilly Bardill und Karin Hobi-Pertl eine berührende literarische Begegnung zweier Generationen.

Lilly Bardill, 1935 in Bern geboren und im Unterengadin sowie im Münstertal aufgewachsen, fand schon früh zur Sprache. Über Jahrzehnte hinweg schrieb sie Briefe, Kinderbücher, Geschichten, Gedichte, Essays und schliesslich auch ihre Autobiografie. Nach ihrer Heirat 1954 wurde sie Mutter von vier Kindern, später Grossmutter von zehn Enkeln und Urgrossmutter von acht Urenkeln. Ihr jüngstes Buch, «Mord in der Altersresidenz», ist inspiriert von ihrem letzten Wohnort in Chur und zeigt, dass ihre Kreativität bis ins hohe Alter ungebrochen blieb.

Die 1978 in Muri AG geborene Karin Hobi-Pertl entdeckte ihre Leidenschaft fürs Schreiben bereits in der Jugend. Nach einer journalistischen Weiterbildung an der HTW Chur veröffentlichte sie 2015 ihr erstes Buch, dem weitere Porträtsammlungen und ein Roman folgten. Heute lebt sie in Chur, arbeitet bei der Südostschweiz und ist Mutter von zwei Kindern.

Im Vorwort beschreibt Linard Bardill die besondere Tiefe des Briefwechsels und der literarischen Dialoge: Sie erzählen von Liebe, Elternschaft, Erinnerung und Vergänglichkeit. Das Buch erscheint als Hommage zum 90. Geburtstag – und als Einladung, die ganze Bandbreite des Lebens bewusst wahrzunehmen, in ihrer Schönheit wie in ihrer Schwere.

Autor

Chur Kultur

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Pubblicato alle

09.02.2026

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www.chur-kultur.ch/biYTRe